Das ist die Mittelalterband Piro Zores


 

Unsere Geschichte

 

Unsere Mittelalter Band gibt es eigentlich noch gar nicht so lange. Offiziell gegründet haben wir die Band im Januar 2019, nachdem wir unseren Namenswechsel vollzogen und eine feste Besetzung gefunden hatten. Aber von Anfang an.

Zuerst war da mal In Aeterno. Phil I. Granus gründete diese Band und machte mit ihr die Mittelaltermärkte unsicher, bis etwaige Umbesetzungen und das Gefühl mittlerweile ganz woanders zu sein, einen Neuanfang forderten. Aus In Aeterno sind schlussendlich Phil I. Granus, Simme und Anne übriggeblieben. Anne wechselte zwischenzeitlich von der Cister an den Dudelsack und die Suche nach neuen Wegbegleitern begann. Durch Zufall oder eher eine schicksalhafte Fügung, stieß Herr Martinitus dazu. Phil und Simme, die zwischenzeitlich Erfurts Straßen unsicher machten, um in Übung zu bleiben, konnten ihren Ohren nicht trauen, als sie plötzlich die lieblichen Klänge eines weiteren Dudelsacks hörten. Nachdem an diesem Tag aus einem Duo ein Trio wurde, war es hier schon mehr oder minder beschlossene Sache, dass Herr Martinitus ab jetzt dazu gehörte. Wer sich fragt wo da Anne war, die musste ja erst noch fleißig am Dudelsack üben bevor sie ihre Straßentauglichkeit unter Beweis stellen konnte und ergänzte das Ensemble erst wieder im Winter 2018.

Zwar noch unter altem Namen, dafür schon mit großen Plänen, ging es auf die Suche nach einem weiteren furchtlosen Verrückten, der mit Simme an den Trommeln die richten Beats liefert. Nach einem kurzen förmlichen Bewerbungsgespräch in unserer Erfurter Lieblingskneipe und einigen Testterminen war klar, dass Taps definitiv der Aufgabe gewachsen war und die perfekte Abrundung ist. Super! Das erste Mal spielten wir in dieser Formation auf der Warburg und die Resonanz bestätigte uns definitiv auf dem richtigen Weg zu sein.

Da sich durch die neuen Einflüsse, die jeder in die Band mitbrachte, ein eigener Sound entwickelte und sowieso alles irgendwie neu war, fühlte sich In Aeterno nicht mehr richtig an. Daher ging es dann auf die Suche nach einem neuen Band Namen. Entstanden ist er schließlich daraus, dass wir durch unendliche Gespräche feststellten, dass der Mittelaltermarkt und der Spirit irgendwie nicht mehr so ist wie es einst war (Phil ist ja schon eine Weile dabei und Herr Martinitus, wenn auch früher mehr hinter dem Mischpult, trotzdem Kenner der Szene). Wir wollen wieder Back to the Roots. Weg vom Strom, gekauften Kleiderchen und ewigen Nachgedudel bekannter Lieder, hin zu der wilden, ungestümen zügellosen Lebensart, die auch eine reine Instrumentalband zu einem Erlebnis vor und nach dem Konzert macht. Ach, und übrigens wollten wir auch weg von lateinischen Namen, weswegen wir ein Rotwelsch Nachschlagewerk des alten Historikers Phil I. Granus kreuzgelesen haben und letztendlich bei Piro Zores gelandet sind, was soviel wie freies Gesindel bedeutet.

 

Seitdem ziehen wir vor allem als Straßenmusiker die Aufmerksamkeit auf uns. Klar war es schwer mit neuem Namen auf Märkte zu kommen, aber Musik machen kann man ja überall und durch die Straßenmusik sind wir so zu wunderbaren ereignisreichen Erlebnissen gekommen. Unser Kalender hatte sich trotzdem schnell gefüllt und schon 2019 beinhaltetet er das ein oder andere Highlight. So durften wir zusätzlich als Vorband für Subway to Sally bei ihrem Konzert in Erfurt auf der Bühne stehen, die BUGA als Erfurter Kunst- und Kulturszene in Heilbronn vertreten und das Zeltlager auf dem 1. Sternenklangfestival mit unserer Musik beschallen. Hier haben sich im Übrigen tolle Freundschaften entwickelt, wodurch unser Fanclub „freies Gesindel“ ins Leben gerufen wurde. Wir hatten auch zum wiederholten Male die Ehre bei Nils Schumanns Legend of Cross die Läufer mit unserer Musik zum Start zu führen und spielten traditionsgemäß auf dem mittelalterlichen Weihnachtmarkt auf der Wartburg.

 

Die Geschichte hat erst begonnen und wir sind sehr gespannt wohin uns die Reise auf unserer Mission den Mittelaltermarkt zu revolutionieren noch führt.